Predigten - FeG Steinbach

Predigten - FeG Steinbach

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00:00:01: Ich darf euch jetzt den Predigtext für heute lesen.

00:00:05: Lukas Zehn, die Verse twenty-fünf bis siebenunddreißig.

00:00:08: der Barmherzige Samarita und Siehe da stand ein Gesetzeslehrer auf versuchte ihn und sprach Meister was muss ich tun dass sich das ewige Leben erbe?

00:00:20: er aber spracht zu ihm.

00:00:22: Was steht im Gesetz geschrieben?

00:00:23: Was liest du?

00:00:24: Er antwortete und sprache Du sollst den Herrn dein Gott lieben von ganzen Herzen mit all Deiner Kraft und einem ganzen Gemüt.

00:00:34: Und Dein Nächsten wie Dich

00:00:35: selbst.".

00:00:36: Er aber sprach zu ihm, Du hast Recht geantwortet!

00:00:39: Tu das so wirst du

00:00:40: leben!".

00:00:42: Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach Zu Jesus.

00:00:46: Wer ist denn mein nächster?

00:00:47: Da antwortete Jesus und spracht Es war ein Mensch der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber.

00:00:55: Die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtod liegen.

00:01:01: Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinab zog und als er ihn sah ging er vorüber.

00:01:07: Das Gleiche auch ein Levit, also er zu der Stelle kamen und in Saar gingen hervorüber.

00:01:13: Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin und als sie ihn sah jammerte es ihnen und er ging zu ihm.

00:01:21: Großöl und Wein auf seine Wunden verbannt sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herrberge und pflegte ihn.

00:01:29: Am nächsten Tag zog er zwei Silberkroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach pflege ihn.

00:01:35: Und wenn du mehr ausgibst will ich es dir bezahlen, wenn ich wieder

00:01:38: komme.".

00:01:40: Wer von diesen drei meinst Du ist der nächste geworden?

00:01:43: dem, der unter die Räuber gefallen war?

00:01:46: Er sprach.

00:01:47: Der, der die Barmherzigkeit an ihm tat, da sprach Jesus zu ihm.

00:01:51: so geh'n und tu desgleichen.

00:02:07: Ist ja immer ein... Es ist ja immer ein gewisses Risiko, über einen bekannten Bibeltext zu predigen.

00:02:18: Kenne ich von mir selber?

00:02:19: Dann sitzt man morgens im Gottesdienst, hört die Textlesung und denkt ach das schon wieder da weiß ich ja was kommt oder noch viel schlimmer.

00:02:28: dann ist man in der Bredig-Vorbereitungen geht eigentlich an diesen Text heran.

00:02:32: In der Überzeugung weiss sowieso schon alles worauf dass hinausläuft.

00:02:46: Das Wort mit dem er zu uns redet Mit dem er uns hinterfragt mit dem er immer wieder eben doch etwas Neues uns zeigt.

00:03:02: Und damit sind wir eigentlich heute schon im Text, weil dem Gesetzeslehrer den ging es genauso.

00:03:11: Vier Gedanken die ich heute teilen möchte dazu was ist wahre Liebe?

00:03:18: Was ist Ware beim Herzlichkeit?

00:03:21: Wer ist mein wahrer Nächster und was isst die Ware?

00:03:34: Dieser Gesetzeslehrer Er hatte eine total gute Idee morgens, ist so aufgestanden und hat sich gedacht heute versuche ich mal Jesus.

00:03:43: Geht also zu ihm hin mit einer, ich würde es mal sagen Einstellung die das Gespräch eigentlich nicht gut werden lassen kann.

00:03:52: Da stand ein Schriftgelehrter auf und will ihn versuchen und fragt Meister was muss ich tun dass ich das ewige leben?

00:04:02: Immerhin er kommt nicht mit irgendeiner Nebensache sondern er fragt was ist der Kern dessen was es heißt zu Gott zu gehöre?

00:04:11: Was macht es aus, dass da ein Mensch mit Gott unterwegs ist?

00:04:18: Von meiner schwägeren Anna der Lehrerin hätte er damit ein Eins plus mit Sternchen bekommen.

00:04:50: Er antwortet nämlich genau das, was Jesus an einer anderen Stelle, wo Jesus gefragt wird, was ist das Wichtigste?

00:05:21: Was ist das oberste Gebot?

00:05:29: eine horizontal und eine vertikale Komponente hat.

00:05:35: Und das ist nebenbei etwas, was unseren Glauben, was den christlichen Glaubens so mit besonders macht.

00:05:43: Das nämlich die Frage wie meine Beziehung zu Gott ist sich an der Frage Wie ich mit meinem nächsten Umgehe zeigt dass ich das nicht trennen kann Liebe zu Gott sich auswirken wird in der Liebe zum einem Nächsten und andersrum dass auch immer Auswirkungen auf das andere.

00:06:08: Der Schriftgelehrte bringt also die richtige Zusammenfassung, du sollst Gott lieben und dieser Glaube soll sich im Tun meinem Nächsten gegenüber konkretisieren.

00:06:23: Und Jesus sagt prima eins mit Sternchen Du hast richtig geantwortet tu das.

00:06:28: und trotzdem merkt dieser Mensch das hier etwas.

00:06:39: er fragt zurück wer ist denn mein nächster?

00:06:44: Wahrscheinlich deshalb Das heißt hier, er wollte sich rechtfertigen.

00:06:51: Wahrscheinlich deshalb weil ihm bewusst war das genau an diesem Punkt am praktischen Tun des Glaubens dass da Dinge schief liefen bei ihnen.

00:07:03: Weil wenn der Nächste nur der ist der so isst wie ich bin Wie ich selber bin Den nächsten Liebe der eigentlich so ist wie Ich Bin Wenn Ich wie es Bei den Schriftgelehrten War Gesagt habe, Liebe musst du einem wahren Israelit zeigen.

00:07:37: Ein wahrer Israelit ist jemand der die Gebote hält, der da ganz streng danach lebt.

00:07:42: Der anfängt die Gewürze aus seinem Garten zu verzehnten.

00:07:55: Wenn ich es darauf beschränke... In dem der Schriftgelehrte fragt, was er schon weiß will er sich dem Gehorsam Gottesgebot gegenüber enthalten.

00:08:28: Wer ist mein Nächster?

00:08:30: Ein Mensch zog von Jerusalem hinab nach Jericho, das ist ein Höhenunterschied von knapp tausend Metern war damals eine der wichtigsten Handelsstraßen.

00:09:07: Das wussten die Leute, die eben Handel getrieben haben.

00:09:10: Das wußten die Räubern.

00:09:13: dieser Mensch jedenfalls geht hinab er wird überfallen zusammengeschlagen.

00:09:20: sie ließen ihn halbtod liegen sind in unserem Kern.

00:09:33: da liegt nun einen mensch der auf seinen Menschsein reduziert ist.

00:09:41: Und dann, soweit überraschend zieht jemand anderes vorbei.

00:09:49: Als erstes heißt es, es traf sich das an Priester diese Straße hinabzug.

00:09:55: und als er ihn sah machte er einen weiten Bogen... Der Priester der entweder aus dem Tempeldienst in Jerusalem jetzt nach Hause ging oder vielleicht vom Tempel Gesand war um einen Dienst in Jericho zu halten.

00:10:14: Dieser Priester war ein Stück weit in einem moralischen Konflikt.

00:10:17: Im alten Testament war festgelegt, dass die Priester keine Leichen oder Kadaver berühren durften.

00:10:28: Es gab ganz strenge Regelungen, weil sie ausgesondert waren für den Dienst an Gott sich da auf Abstand halten sollten.

00:10:38: und dieser Priester Denkt er geht auf jeden Fall auf Nummer sicher, er geht nämlich so weit daran vorbei dass er nicht mal mitkriegt ob der Kerl noch lebt.

00:10:58: Der Kern dessen klieben mein nächsten lieben.

00:11:06: und jetzt die Frage ist wer ist denn mein nächster?

00:11:08: Und irgendwie merken wir intuitiv da kommt jemand aus der Gegenwart Gottes Aus dem Tempel desgleichen auch ein Levit.

00:11:18: als er zu der Stelle kam und ihn sah ging er vor übten das waren Die Hilfsarbeiter am Tempel für die galt nicht ganz so strenge Gebote.

00:11:35: aber dieser levid hätte sich verunreinigt, wenn er einen Leichnam ein Kadaver berührt hätte.

00:11:41: Hätte sich reinigen müssen von mindestens eine Woche.

00:11:57: die Pharisäer das muss man wissen waren damals eine Laienbewegung sozusagen des ersten Jahrhunderts Die nicht immer die beste Meinung hatten Von den professionellen Priester und Gläubigen von der religiösen Obrigkeit.

00:12:19: Wir sehen das immer mal im neuen Testament Wenn die Schriftgelehrten und die Sadduzea sich in die Haare kriegen oder mit den hohen Priestern.

00:12:29: Die Schriftgelehrten werden jetzt also erwartet haben, dass als Dritter ein Israelit kommt.

00:12:33: Ein wahrer Israelit der wie sie jetzt wirklich fromm ist und das Richtige tut.

00:12:40: die Ausgebildeten, die versagen mal wieder aber das Volk das kümmert sich jetzt und bringt die Dinge wieder auf den rechten Weg.

00:12:57: Aber Jesus?

00:12:58: Das Verhältnis von den Samaritan zu den Juden war ungefähr genauso gut wie heute das Verhältnis von Palästinensern.

00:13:10: Man stelle sich also vor, man steht dort mitten einer jüdischen Siedlung im jetzt ljordanland und bringt plötzlich den Palästinenser als das leuchtende Vorbild von dem wie wir uns verhalten sollen.

00:13:26: Ein Samariter also der auf der Reise kam, er sieht ihn und es jammert ihn und er geht hin, gießt Öl ihn auf sein Tier, trinkt ihn.

00:14:02: Samaritter ist Liebe die die Not des anderen sieht.

00:14:09: Beim Herzlichkeit ist Nächstenliebe, die sich bewegen lässt etwas zu investieren.

00:14:20: Und weil wir Gottes Liebe erfahren haben, weil Gott uns zuerst beim Herzigkeit gewährt hat können wir diese Liebe weitergeben.

00:14:31: Das ist das was Jesus hier im Kern des Doppelgebot versteht dass Weil Gott uns liebt wie er jetzt mit dieser Liebe anders begegnen Not und in unserer Finsternis, nicht hat am Wegesrand liegen lassen.

00:14:48: Und einen großen Bogen um uns herumgegeben.

00:14:53: Darum können wir jetzt das nehmen.

00:15:04: Einzigkeit übt man also nicht aus eigener Stärke oder Kraft sondern weil Gott es zuerst an uns getan hat.

00:15:16: Liebe Gottes die wir erlebt haben.

00:15:18: sie befreit den von der Selbstliebe getrübten und irre geführten Blick des Menschen Zu der klaren Erkenntnis der Wirklichkeit des Nächsten und der Welt, die in so und nur bereit zur Wahrnehmung ist.

00:15:37: Weil wir Liebe erfahren haben werden wir von Selbstgerechtigkeit und Egozentrik befreit.

00:15:50: Beim Herzlichkeit ist also mehr als Liebe.

00:15:52: es ist eine innere Bewegung des Herzens, die sich in Taten zeigt etwas wo der andere nicht mehr Objekt ist.

00:16:03: ich kann niemandem beim Herzigen.

00:16:07: Der Samariter investiert in materieller zeitlicher und persönlicher Hinsicht.

00:16:38: Er nimmt die Vorräte, die er mit auf seine Reise genommen hat Öl und Wein, er nimmt das und verwendet es, verschwendet für den der da am Wegesrand liegt.

00:16:54: Es gibt sich persönlich nebenbei ins Risiko.

00:17:02: ein gewisses Restrisiko ist ja dass die Räuber sich dachten mal gucken ob jemand Auch das ist ihm egal, er investiert also materiell und bringt sich in Gefahr.

00:17:14: Er investiert zeitlich, er steigt von seinem Reithier herab, zerrt diesen Halbtroten dort irgendwie auf den Rücken führt ihn dann aus seiner Komfortzone herausgeht weil es ihnen etwas kostet.

00:17:35: die Herberge mit zwei Dinaren Ist nicht ganz klar wie lang das gereicht hat wahrscheinlich aber mehrere Wochen.

00:17:45: Zumindest hat er erwartet, dass es reicht bis er zurückkommt auf seiner Reise.

00:17:51: Er kümmert sich hier darum in mehr materieller zeitlicher und persönlicher Hinsicht.

00:18:10: Und jetzt kommt der Punkt wo Gott mich wirklich.

00:18:17: Jesus beschreibt das Ganze?

00:18:20: Und er stellt dann wieder eine Rückfrage wer von diesen dreien meinst du ist der nächste gewesen?

00:18:27: dem der unter die Räuber gefallen ist?

00:18:31: ich weiß nicht ob es euch aufgefallen ist aber jesus dreht hier etwas um.

00:18:36: Die Frage des Pharisäers war, wer ist mein Nächster?

00:18:41: Und die Antwort von Jesus ist.

00:18:43: Wer war der nächste?

00:18:44: dem, der in Not... ...die Perspektive ist nicht von mir heraus!

00:18:52: Wer ist denn der Glückliche, den ich die nächste Woche mal so richtig... Frau natürlich... Aber ich suche mir jetzt jemand aus an dem mich nächste Woche einfach mal so wirklich alles Gute rauslasst.

00:19:07: was in mir drin ist und dann habe Die Perspektive, die Jesus hier mit reinbringt ist die Umgedrehte.

00:19:18: Wer ist der Nächste?

00:19:19: dem der Notbrauch?

00:19:22: Wer ist das denn Gott uns in unser Leben hineinstellt egal ob er jetzt gleich ist oder wir oder ob wir die größtmögliche soziale und vielleicht auch wirtschaftliche Unterschiedlichkeit plötzlich haben.

00:19:38: ein Pharisäer wasch einen Samariter Und irgendjemand der dort am Wegesrand liegt.

00:19:46: Wer ist der Nächste gewesen?

00:19:57: Frage, wer ist denn mein Nächster.

00:19:59: Ist die letzte Frage der Verzweiflung oder der Selbstsicherheit in der der ungehorsamen Sicht rechtfertig.

00:20:06: Die Antwort ist du selbst bis der nächste.

00:20:10: Geh hin und sei gehorsam in den Tat der Liebe.

00:20:14: Nächst zu sein es nicht eine Qualifikation des anderen sondern sein.

00:20:21: In dieser Stelle kommt jetzt ein kleiner Einschub.

00:20:31: Ich hoffe ihr könnt's lesen.

00:20:37: ich versuche nicht so viel zu schreiben sonst wisst ihr warum mich nicht Lehrer werden konnte.

00:20:45: kleiner Exkurs in die Technik einer Bredigt-Vorbereitung oder auch wie man letztlich mit biblischen Texten umgeht.

00:20:56: Der erste Schritt ist, dass ich eine biblische Aussage habe.

00:21:09: Kann hier dieses Thema sein was heißt es Gott und den Menschen zu lieben?

00:21:12: Wie wird das praktisch?

00:21:14: Das kann dieser Bericht von Jesus sein wo er erzählt da is ein Mann der geht hinab nach Jericho, der wird überfallen, da kommen Leute vorbei.

00:21:24: Ich habe eine biblische Aussage und mein zweiter Schritt ist, dass ich den historischen Kontext verstehe.

00:21:40: Rabel von Jesus verstehe ich nur wenn ich weiß was das Problem zwischen Samaritern und Juden war.

00:21:45: Ansonsten ist es total unverständlich!

00:21:48: dass das gar nicht so, was es denn für ein Depf ist wie wir es vielleicht empfinden.

00:21:55: weil die gesagt haben doch klar wenn da ein Priester geht der kann sich nicht um einen Sterbenden kümmern.

00:22:05: Der macht sich ja unrein!

00:22:07: Wenn ich diesen Hintergrund verstehe, wenn ich diesen historischen Kontext verstehe dann erst verstehe ich richtig was denn die Bibel mit einer Aussage?

00:22:17: Zeitlose, was heute genauso gilt.

00:22:19: Weil ansonsten passiert der Folgendes Wenn ich Gott treu sein möchte Muss ich irgendwo zwei alte Lederschläuche finden.

00:22:42: Die muss ich mit Öl und Wein füllen.

00:22:44: Dann suche ich mir irgendwelche Silbermünzen.

00:22:49: Mein Opa hatte mir mal noch so Silbertaler hier aus dem Deutschen Reich geschenkt.

00:22:56: Dann gehe ich damit Mit einem der Pferde.

00:23:00: Meine Sohn ist ins Bahnhofsviertel.

00:23:03: Im Bahnhofsviertel bei uns in Frankfurt ist die Wahrscheinlichkeit, dass du irgendjemand, der wirklich jämmerlich ist und da am Boden liegt und irgendwie richtig bescheiden aussieht.

00:23:15: Dass du den da abends findest – Die Wahrscheinlichheit ist total hoch!

00:23:18: Dann gehe ich also zu diesem jämmaligen Wesen hin, gieße ihm Öl- und Wein irgendwo über irgendwelche Körperstellen.

00:23:26: Ich glaube mal auf mit Glück überlebe ich das aber….

00:23:29: Das ist einmal ein Versuch in die richtigen Richtungen.

00:23:34: dann wucht dich denen auf das Pferd meines Sohnes Ein Etablissement im Bahnhofsviertel, wo ich dann noch dafür bezahle, dass die Indoch bitte aufnehmen.

00:23:43: Das wäre absolut weil ich nämlich diesen Schritt vom historischen Kontext was hat Jesus damals gesagt zu dem Prinzip was dahinter liegt nicht gemacht.

00:24:00: das was ich eigentlich brauche ist wenn ich das Prinzip habe was zeitlos gilt was für uns genauso gilt wie für die Leute damals biblischen Aussage, in dem ich mir das historische anschau zu verstehen.

00:24:23: Was meint Jesus wirklich?

00:24:24: Zu verstehen was ist das Prinzip, was dahinter liegt und dann dorthin zu kommen dass sich dieses Prinzip anwende umsetze.

00:24:42: In unserem Text Prinzip mal jesus sagt geh hin und handle du ebenso.

00:24:48: was meint er damit?

00:24:55: Der Glaube erweist sich in der tätigen Liebe zu Gott und den Menschen die eher mehr investiert in materieller, zeitlicher und persönlicher Hinsicht.

00:25:05: Und ist unabhängig von religiöser, ethnischer oder sozialer

00:25:10: Zugehüfe.".

00:25:14: Das wäre mein Versuch wie ich das theologische Prinzip was Jesus hier dem Pharisäer der sich selbstrechtfertigen möchte weil er irgendwie weiß dass es mit dem Nächsten bei ihm nicht klappt was er dem Phariser glaube.

00:25:31: Liebe zu Gott erweist dich darin dass ich den Menschen die Gott mir in den Weg stellt Liebe Erweise und mich dort einbringe in materieller zeitlicher persönlicher Hinsicht, und zwar unabhängig davon was der religiöse ethnische oder soziale.

00:25:56: Wir hier bei der drei zu vier zur Anwendung euch teilen.

00:26:03: das ist meine Sicht.

00:26:04: die müsst ihr nicht teilen.

00:26:06: aber hinter dieser Herausforderungen wo Jesus sagt auf die Frage was es das Zentrum dessen was es heißt gläubig zu sein kommt dass als Antwort hinter diese Herausforderungen können wir nichts zurücktreten dass wir unseren Glauben nicht auf meine Beziehung zu Gott reduzieren können, die sich nicht in meiner tätigen Liebe zum einen das heißen im Alltag.

00:26:35: Es kann heiß und sensibel sein für andere wahrzunehmen bei mir im Büro da ist jemand dem geht es nicht gut und egal wie viel bei mir auf einem Schreibtisch sitzt liegt sich hinzusetzen einfach mal zu fragen Wie geht es dir?

00:26:53: Das kann gefährlich sein!

00:26:55: Das hat mich echt Zeit gekostet letzte Woche.

00:26:57: Da sitzt du plötzlich und redest eine Stunde oder zwei mit irgendwelchen Kolleginnen über irgendwelche Themen, die dir nicht helfen deine Arbeit vom Schreibtisch.

00:27:13: Sensibel sein für andere.

00:27:14: wir haben einen DHL-Postboten bei uns in Frankfurt gehabt.

00:27:18: das war einmal der gleiche der Alex.

00:27:20: der kam über Jahre.

00:27:22: Der war toll weil er konnte Klingelschilder lesen.

00:27:25: Das ist schon mal eine sehr gute aber unbedingt erwartbare Voraussetzung für Paketzusteller.

00:27:33: Du konntest mit ihm auch reden, da liegt was in deinem Haus, nimm das mit wenn du kommst.

00:27:37: und irgendwann hat Sarah gemerkt bei dem stimmt etwas nicht der ist so komisch und hat ihn gefragt Alex was ist denn los?

00:27:42: Dann hat er berichtet er sei Subunternehmen eines Sub- und sie haben ihm jetzt nach vierzehn Jahren gesagt hier in drei Wochen ist alles Schluss.

00:28:01: Irgendeiner in der Kette ist gekündigt worden.

00:28:03: Du hast es noch zwei Wochen, da lieferst du aus und hast eine Woche, dann machst du alles sauber und dann warst du.

00:28:12: Ich glaube nicht dass es darum geht gleich mit Pferd- und Weinschluch ins Bahnhofsviertel zu gehen sondern mit den kleinen Dingen anzufangen dort wo man sieht das jemand Not hat, dass man helfen kann, dass er einfach da sein soll Wo man hineingestellt wird, wo man vielleicht auch nur zuhört oder mal mit anpackt oder Einkauf mit übernimmt oder mal kocht oder was auch immer bereit sein für Unterbrechungen.

00:28:44: Dieser Samariter hatte nicht vor diesen Extraabstecher auf seiner Reise zu machen, der hatte auch Pläne, er war auch geschäftlich eingebunden.

00:28:58: Bereit wo Jesus eine Unterbrechnung in mein Leben stellt?

00:29:08: Ich glaube ich das nehmen das persönliche hinaus wie in einer Zeitleben wo es wirklich herausfordernd ist dass wir gerade als Gemeinden unsere Gemeinschaft mit den Dingen, die die Christen mal ausgezeichnet haben.

00:29:25: Im ersten Jahrhundert waren die Christinnen dafür berühmt, dass sie ihre Feinde geliebt haben und sich um Leute gekümmert haben.

00:29:38: Städte hineingegangen sind wo die Pest gewütet hat.

00:29:41: über die Jahrhunderte haben wir als christliche Gemeinde da einen extrem guten Track record das man kaum ein Land dieser Welt findet wo nicht die ersten Krankenhäuser von Missionaren mal gegründet und aufgebaut wurden dass die Sklaverei abgeschafft wurden in der westlichen Welt mit wirklich geprägt durch christliche Gruppen, die gesagt haben das ist nicht in Ordnung.

00:30:12: Dass man sich für soziale Belange einsetzt, dass man armen Häuser gegründet hat Weisenhäuser und so weiter.

00:30:21: Das war die Gemeinde Jesu Und ich glaube, dass wir als Christen den Auftrag haben eine Gemeinschaft zu prägen und zu verändern Mit dem was Jesus uns mitgegeben hat.

00:30:31: Und es tut mir herrsee, dass die Evangelikalen heute mit Hassausgrenzung und Rassismus verbunden werden.

00:30:43: Nicht mehr mit dem wo ich mal stolz war mich Evangelikal zu nennen weil hundert Jahre davor waren das sie die Glauben in sozialer Aktion in den Städten umgesetzt haben.

00:30:52: Das waren die Evangelika wirklich nah an der Bibel waren.

00:31:01: Wirklich nah an den Menschen.

00:31:05: Ich glaube, dass wir herausgefordert werden mit dieser Liebe auch unsere Gemeinschaftens- und klare Position zu beziehen gegen Die Anwendung.

00:31:36: Aber ich sehe nicht, wie dieses Prinzip mein Glaube in Tätiger Liebe zu meinem Nächsten zeigt wo ich investieren muss und egal ist wer mein Nächster ist weil ich der nächste bin kann das zeigen kann dass wir als Gemeinden es irgendwie wieder schaffen.

00:32:23: mehr unser Meer gegen diese Spaltung und komischen Dinge die passieren.

00:32:30: gerade Es ist gefährlich über bekannte Texte zu predigen.

00:32:35: Das ist das, wo Jesus mich erwischt hat.

00:32:40: Dass ich dachte Ich kenne hier was da geht zum nächsten Liebe und irgendwie füreinander da sein Und dass diese Perspektive ich bin eigentlich der nächste und dort wo jesus mich reinstellt soll ich Mit seiner liebe reingehen dass das etwas ist was mich wirklich erwisht hat in der vorbereitung Wo ich dachte ja oftmals tue es nicht Oftmals sehe ich weg und mach den bogen halte lieber den mund.

00:33:56: also lasst uns mit den kleinen Dingen anfangen und sensibel sein und für die anderen da sein eine Gemeinschaft prägen und verändern, die vom Aufstehen zum Segen.

00:34:31: Dann habe ich genug überzogen.

00:34:36: Erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.

00:34:43: Du gehst hin als geliebte...

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