Predigten - FeG Steinbach

Predigten - FeG Steinbach

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00:00:03: Die Textlesung ist heute unterteilt, einmal in Apostelgeschichte zwei, sechstenvierzig bis siebenvierzzig.

00:00:09: Tag für Tag kamen Sie einmütig im Tempel zusammen und in Ihren Häusern brachten Sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten.

00:00:19: Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen.

00:00:23: Täglich führte der Herr solche die gerettet wurden in Ihre Gemeinschaft hinzu Die verse, XXIII bis XXVI.

00:00:34: Denn ich habe es vom Herrn überliefert bekommen was sich auch weitergegeben habe.

00:00:37: In der Nacht in der er ausgeliefert wurde nahm daher das Brot dankte Gott brach es und sagte Das ist mein Leib für euch.

00:00:45: nehmt es und erstes tut es zu meinen Gedächtnissen.

00:00:48: Ebenso nahme er den Kälch nach dem Mahl und sagte Dieser Kälsch ist der neue Bund der durch meilen Blut begründet wird.

00:00:53: so oft die Daraus dringt tut es zu meinem Gedächtnis.

00:00:56: Denn so oft ihr dieses Brot est und aus dem Kälsch trinkt, verkündigt ihr den Tod das Herrn bisher

00:01:01: wiederkommt.".

00:01:03: Ich würde gerne noch zusammen beten und bitte euch so was möglich dafür aufzustehen.

00:01:12: Wo sei Gott und Vater?

00:01:13: Ich danke dir für diesen Sonntag!

00:01:15: Ich danke Dir dass wir hier versammelt sein können, dass wir Gottesdienst feiern können.

00:01:18: her und ja... Wir haben eben einige Lieder gehört, wir haben die Berichte aus dem Bujo gehört.

00:01:23: her Ja, so viele Jugendliche da waren.

00:01:26: Ich danke dir das wir ja so viele Gottesdienste feiern durften und Lobpreis haben konnten.

00:01:30: ich dank dir dass du unter uns warst und die jugendlichen unter uns einfach bewegt hast.

00:01:34: Und ich möchte dich einfach bitten her dass du auch jetzt Herzen öffnest Dass Du Ja den Wolfgang einfach gebrauchst dass wie ein Segn ist dass er Dein Wort verkündet her und dass das Platz findet in unseren Herzen und dass wir Dinge ablegen können und dass Wir es vor Kreuz bringen können.

00:01:48: Herr ich möchte Dich bitten dass Du wirkst dass Du unter uns bist.

00:01:52: Seid auch bei denen, die heute nicht da sein können.

00:01:54: Die krank sind und verhindert sind.

00:01:56: Lass ihnen ein Sägen aus dieser Stunde hergehen hier und seid dabei!

00:02:00: Amin

00:02:03: Wolfgang du darfst

00:02:08: Bin ich schon dran.

00:02:11: So ihr Lieben.

00:02:12: eine kleine Vorbemerkung Renate also meine Frau ist heute nicht dabei.

00:02:17: Normalerweise sind wir jetzt seit fünffünfzig Jahren immer im Doppelpack Aber Heute Nichts.

00:02:22: sie singt Im Kirchenkurs Seit vielen Jahren Und Sie Haben Heute Eine ganz Große Sache und von daher lässt sie herzlich grüßen.

00:02:31: Ganz spontan, wer von euch oder sind ist der Werfer in den ersten Steinen?

00:02:36: Da hat es bei mir sofort gerastet.

00:02:38: Letztes Jahr hatte ich eine Trauung und genau diesen Fers wünschte sich das Paar als Hochzeitsfers.

00:02:45: Wo?

00:02:47: Sag ich, wie kommt ihr denn da

00:02:48: drauf?!

00:02:50: Ich war erstmal ziemlich verdattert!

00:02:54: Und dann sagte sie mir ja... Das für uns ein ganz wichtiger Fers.

00:03:02: Es wird immer Konflikte geben in einer Ehe, aber wie gehen wir dann mit den Konflikten und miteinander um?

00:03:10: Und dieser Fers soll uns eine Mahnung sein liebevoll miteinander umzugehen.

00:03:15: Okay habe ich gesagt!

00:03:17: Dann haben wir das so gemacht war ein riesen Hochzeit und der Fers statt die Wittebugel.

00:03:22: wer von euch ohne Sünde ist der Werfer der Erste Stadt?

00:03:25: Die Leute haben genauso geguckt und geschluckt wie ihr eben erst oder wie auch erst Aber sie haben es kapiert.

00:03:32: also als Traufvers Hab ich noch nie vorher gehabt, aber alles ist mal zum ersten Mal.

00:03:39: Aber es war toll!

00:03:40: Es war wirklich toll.

00:03:42: Wir kommen was das Kirchenjahr angeht von Pfingsten her.

00:03:47: Letzten Sonntag war Pfingston für viele ja nur noch zwei Feiertage wenn nicht richtig informiert wie die zweiten Feiertagen in Deutschland rühren.

00:03:59: daher da es früher mal Gottesdienstpflicht war und damit alle den Gelegenheit haben, in den Gottesdienst zu kommen.

00:04:07: Deshalb macht man an zwei Tagen Gottesdienste.

00:04:10: Ob man die heute noch braucht ist hier eine andere Frage.

00:04:13: bei den meistens leeren Kirchen am Kölner Dom.

00:04:16: Da habe ich das mal erlebt.

00:04:17: Da war Pfingst.

00:04:18: Montag sind wir hingefahren und haben gesagt mit unseren Kindern da wird der Dom wahrscheinlich leer sein Pustekuchen.

00:04:24: Der war rappelvoll!

00:04:25: Wir kamen gar nicht rein.

00:04:28: Pfingsten, der Geburtstag der Gemeinde.

00:04:34: Wir wissen das, wir haben das ja gehört wahrscheinlich und gelesen.

00:04:39: Der heilige Geist verwandelt den Petrus der vorher noch Jesus verleugnet hat in einen mutigen Verkündiger.

00:04:47: Es passieren Dinge Und es kommen Tausende zum Glauben an Jesus Christus.

00:04:53: Da hätte man gerne mal Mäuschen gespielt.

00:04:56: Wie war das damals?

00:04:58: Wie viele Einwohner hat Steinbach?

00:05:08: Jetzt überlegt mal, das hätte nicht gereicht an dem Pfingstag.

00:05:13: Explosionsartig wächst die Gemeinde und dann heißt es – und wir haben einen Teil von diesem Text eben schon gehört in Apostelgeschichte zwei, zweiein, vierzig.

00:05:27: alle aber, die glaubten waren beieinander und hatten alles gemeinsam.

00:05:36: Das ist übrigens der Hintergrund für unsere Sozialversicherung.

00:05:41: Bismarck hatte in seiner Doktorarbeit glaube ich als Jurist untersucht, ob man mit der bergprädigt Politik machen könne und er sagt nein aber man kann Elemente des neuen Testamentes in die Politik übernehmen.

00:05:59: Und das war die Geburtsstunde der Sozialversicherung.

00:06:02: diese Solidargemeinschaft also Renten arbeitslos alles was wir heute kennen hat Die Wurzel im Neuen Testament.

00:06:11: oder gestern Abend bin ich noch durch Weyerbusch gefahren, bei alten Kirchen an Dorf wo Friedrich Wilhelm Reifeisen gelebt hat.

00:06:18: und jetzt haben sich jetzt ein großes auf einem großen Kreiser denkbar aufgebaut für ihren berühmten Bürgermeister von damals.

00:06:25: Einer für alle, alle für einen.

00:06:27: Reifeise nahmen das aus dem Neuen Testement, aus der Postelgeschichte zweit, doch nur als Nebenbemerkung.

00:06:34: Alle aber die Glauben waren beieinander und hatten alles gemeinsam mit dieser Solidargemeinschaft damals.

00:06:39: Sie verkauften Besitz und habe und teilten in der Löse unter alle, je nachdem es einer nötig hatte.

00:06:45: Und sie waren täglich im Tempel einmütig beieinander und brach an den einzelnen Häusern das Brot brechen Das ist die alte Bezeichnung fürs Abendmal Klassisch.

00:06:58: da passiert was.

00:06:59: Das ist ja so Matzenbrot, so Knäckebrot ähnlich.

00:07:02: Da bricht etwas.

00:07:03: Wir haben meistens Schaumkommibrot, dass wir mehr Brote opfen als Brott brechen Da geht die ganze Symbolik ja verloren.

00:07:11: Da knackt, da passiert was!

00:07:14: Genau wie die Erlösung.

00:07:15: Passiert ist irreparable.

00:07:18: Die geht nicht mal rückgängig zu machen.

00:07:19: Da ist etwas passiert und dieses Brechen des Brotes hat eine ganz starke Symbolic, die uns bei unserer Brotform natürlich ein bisschen verloren gegangen ist.

00:07:29: Und sie nahm die Mahlzeit einen voll Freude mit lauterem Herzen.

00:07:33: Ich werde gleich noch was sagen zur Beerdigungsstimmung auf unsere Abmaßfeiern.

00:07:38: Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt.

00:07:41: Ernst Wilhelm Erdebuch, mein Mentor früher als ich mal junger Pastor war der sagte immer so schön Wenn die Christen fröhlich sind dann sind sie in der Regel auch beim Volk Beliebt In ihrem Dorf und so beliebt.

00:07:54: Der Herr aber ist täglich zu gemeindem Menschen hinzukommen

00:07:57: Die

00:07:58: gerettet wurden.

00:08:00: Ich werde heute ein bisschen eingehen auf das Abendwahl.

00:08:07: Das feiern wir ja seitdem.

00:08:09: Die Menschen damals haben das Abendmahl fröhlich gefeiert, täglich gefeuert in den Häusern.

00:08:18: Aber wie lief das damals ab?

00:08:19: Und ich vermute mal wenn wir uns heute in eine solche Abennahrsfeier der Urgemeine verlaufen würden... Wir wären etwas irritiert, wie es dazugeht.

00:08:34: Andere Kultur, anderes Umfeld und trotzdem Es sind unsere Brüder und Schwestern von damals.

00:08:42: Gott sei Dank!

00:08:44: Ich habe meine Überlegung oder die Überschrift gestellt, abendmal mehr als ein Ritual.

00:08:53: was sind Rituaale?

00:08:54: Wir haben eben eins erlebt.

00:08:56: das fängt derzeit.

00:08:57: also ich damals hier Pastor war fing das so bisschen an mit diesem Bogen und den Kindern entlassen und ich will eins etc.. Ich erinnere mich mein das fing damals so an in den neunziger Jahren.

00:09:12: Das ist der Ritual.

00:09:14: Rituaale gliedern das Leben, sie ordnen in diesem Fall hier auch die Gottesdienst oder wenn die Kinder in ihre Kindergottesdienst gehen.

00:09:24: Rrituale ordnen das Leben!

00:09:27: Wenn man bei Wikipedia mal nachschaut, ich habe mir das mal aufgeschrieben... Ein Ritural ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende meist formelle und oft feierlich festige Handlung mit hohem Symbol gehalten.

00:09:40: Sie wird häufig von bestimmten Wortformen und festgelegten Gesten begleitet.

00:09:44: Und kann religiöser oder weltlicher Art sein, zum Beispiel Gottesdienst, Begrüßung, Hochzeitbegräbnis, Aufnahmefeier usw.

00:09:54: Welche Rituale begleiten uns?

00:09:56: Also nicht nur das hier mit dem Bogen – wir haben alle Rituaale!

00:10:00: Sie gliedern das Leben!

00:10:03: Trauerrituale!

00:10:07: Wir laufen ja alle in Schwarz rum!

00:10:10: Uralter Brauch aus dem Heidentum Tarnfarbe.

00:10:14: ist das, dass die Totengeister eigentlich sehen und den Nächsten holen.

00:10:18: Deshalb musste man bei der Erdigung schwarz rumlaufen.

00:10:21: Nehmt man das ernst, müsste man im Bundeswehrklamotten zur Erdierung kommen.

00:10:26: Wir haben Rituale Hochzeitsrituale Kinder haben Rittuale.

00:10:33: Opa erzählst du die Geschichte von gestern nochmal?

00:10:37: Einschlafritualer kennt.

00:10:39: jeder der Kinder oder Enkel hat Einschlaffritual.

00:10:43: Das muss immer nach demselben Muster ablaufen.

00:10:45: Rituale gliedern das Leben, Rituelle sind etwas sehr Positives.

00:10:51: Es gibt Übergangsrituale, riete Passagen in der es einen Übergangsweichen des Lebens also Geburt erwachsen werden.

00:11:03: und als man die Konformationen der DDR abgeschafft hat kam die Jugendfeier, es musste was hin weil da braucht jeder Mensch ein Rituel Hochzeitsritualle Antrittsrituale, wenn man einen neuen Dienst antritt.

00:11:18: Verabschiedungsritualen.

00:11:22: Leben wird gegliedert durch Rituale!

00:11:26: Das ist nichts Böses.

00:11:27: das Lokale brauchtum.

00:11:29: wir brauchen Ritua und es hat ja gemeine Modelle gegeben im Bereich der Versammlungen wo man meinte man kann ohne Detogie auskommen.

00:11:39: eine gute Detogies was großartiges übrigens wer man sie versteht.

00:11:45: aber Ich habe das oft noch erlebt, es schleifen sich sofort Rituale ein.

00:11:50: In manchen Gemeinden wusste ich ganz genau wann welcher Bode aufsteht und was sagt ja?

00:11:55: Die Rituaale sind da weil wir Menschen leben nicht ohne Rituelle.

00:11:59: Das ist immer so!

00:12:03: Ist Abendmalen ein Rituel?

00:12:06: Ja... Ein sehr gutes Ritul.

00:12:10: Ein sehr gutes.

00:12:11: Wäre ich gleich noch etwas zu sagen.

00:12:13: Was machen wir beim Abendmahl?

00:12:14: Wir essen bisschen mehr.

00:12:15: symbolisch in den großen Kirchen nehmen die Hostien Das ist Oblaten.

00:12:22: Da hat es übrigens im Mittelalter einen riesen Streit gegeben, über hundert Jahre haben die Theologen gestritten, wenn sie nichts anderes zu tun haben, streiten die Theorogen ja.

00:12:30: Das ist halt meine Zunft ob man oder was man mit einer Maus machen soll, die abends Brot gefressen hat?

00:12:40: Sie hat hier Leibkristi gefresset und dacht man, sie totschlagen oder nicht!

00:12:45: Ja das war ein riesiges Theologeproblem.

00:12:47: Die Sachen mit der Maus, die die Hostie gefressene hat Lassen wir.

00:12:53: Ich will damit zeigen, auf welche abstruse Gedanken Menschen kommen können wenn sie anfangen Theologisch zu denken.

00:13:04: Warum essen wir?

00:13:07: Wir essen Damit das Leben wach bleibt.

00:13:12: Man ganz krass gesagt wie einer meiner Professoren früher Leben bleibt nur durch Sterbenwach.

00:13:20: Alles was wir essen hat mal gelebt auch die Körner.

00:13:28: Wir leben immer auf Kosten von anderen Leben, wir leben immer weil anderes Leben sein Leben lässt.

00:13:36: Nicht nur bei Fleisch auch bei pflanzlicher Nahrung hat ja auch mal gelebt.

00:13:42: Inzwischen gibt es sogar Forschungen die sagen wenn man das den Rasen mit auf die Grashalme würden Schmerz verspüren.

00:13:52: Oh!

00:13:55: Wie gesagt so ist das?

00:14:05: auf dieses Grundgesetz der Schöpfung einlässt mit Jesus.

00:14:09: Wir leben immer, was anderes Leben sein Leben lässt.

00:14:13: Warum essen wir?

00:14:14: Beim Abendmall essen wir.

00:14:19: Wir essen gemeinsam zur Sicherung des Lebens, sage ich, zur Sicherungen des gemeinsamen Lebens.

00:14:24: Das Gegenteil ist Hunger abschneidend von Zukunft, Abschneiden vom Leben In Mangelgesellschaften.

00:14:32: bei Nomaden zum Beispiel gibt es keinen größeren Vertrauensbeweis als jemandem zum Essen einzuladen.

00:14:40: Ich teile mein Brot mit dir.

00:14:44: Bisschen die Sprache haben wir das sogar, der Kumpane, ja?

00:14:47: Der Mitbrotesser.

00:14:50: Kompane,

00:14:51: Kompagnon, der das Brot ist.

00:14:58: Orient zum Essen eingeladen zu werden.

00:15:01: Das darf man noch nicht ausschlagen!

00:15:03: Allerdings muss sich auch beherrschen.

00:15:05: als wir immer nach Kazakhstan kamen ich weiß nicht ob das in Philippinen ähnlich ist dann sagte man uns Wenn ihr eingeladen werdet, essen nicht alles auf die Rote Hungern dann zwei Wochen.

00:15:16: Kennst du das auch?

00:15:19: Die Hungern da zwei Wochen, weil sie alles was Keller und Küche hergeben dem Gast zur Verfügung stellen.

00:15:23: Ja so ist es mit dem gemeinsamen Essen.

00:15:25: ich teile mit dir meine Zukunft.

00:15:27: Deine Zukunft ist meine Zukunft.

00:15:29: ein schönes Symbol und das machen wir symbolisch ja auch beim Abendmahl übrigens neben der Geste vom Anstoßen mit unseren Gläsern.

00:15:40: Wir kennen ja alle, das ist auch ein Ritual.

00:15:42: Alle heben das Glas, gucken ob sie genau so viel haben.

00:15:48: Dann wird angestoßen und dann trinkt man.

00:15:52: Und dann setzt man es wieder hin, guckt vorher so... Das hat einen mittelalligen Grund.

00:15:59: Früher hat man sehr gerne missliebige Menschen dadurch aus der Welt geschafft dass man sich vergiftet hat mit Wein weil der Wein schmeckte damals nicht so wie heute Merkte man das nicht so und das anstoßen war diese bodig aus.

00:16:12: mit gläsern hatten die nicht sondern dieser zinnbächer.

00:16:14: Die haben sie richtig aneinander geknallt dass der wein gegenseitig überschwappt nach dem motto ich trinke von deinem du trinkst vor meinem Vertrauensbeweis.

00:16:23: Das sollten wir heute mit den gläsernen nicht machen.

00:16:26: So kräftig anstoßt, dass es überschwappt gegenseits.

00:16:29: Aber das ist das gemeinsame essen und trinken.

00:16:35: heilige malzeiten gab es in allen religionen opfermalzeiten Das gab es immer.

00:16:42: Was macht Jesus?

00:16:44: Ich habe herzlich danach verlangt, dieses Passer mal mit euch zu essen!

00:16:50: Er macht ein Passermal mit seinen Jüngern.

00:16:54: Das ist außergewöhnlich für einen Rabbi.

00:16:58: Normalerweise hat er den Rabbi damals seine Schüler nach Hause entlassen weil Passe war ein Familienfest sowie Weihnachtsferien bei uns und Jesus feiert mit seinen jüngeren Passer das höchste Fest im Judentum.

00:17:15: Und damit zeigt er die Jüngerschaft, sprich später die Gemeinde ist wohl die neue Familie.

00:17:29: so ist es und dann haben die Christen abendmal gefeiert.

00:17:33: damals Die ersten christen schon immer wieder in Erinnerung an dass was jesus für sie getan hat mit der ganze symbolik.

00:17:42: aber sie haben auch eine art Soll ich sagen, Minipasser gefeiert und das werde ich gleich noch ein bisschen erklären.

00:17:47: Aber zuvor einen Text aus dem ersten Quarinterbrief den wir eben schon mal gehört haben zur Erinnerung denn in der Gemeinde Quarint waren Missstände eingerissen oder kommt da ja schon in die Wand.

00:18:04: wunderbar man hatte das Abendmal zu einem Trinkgelage der Reichen verändert.

00:18:15: Es war ja in der Antike so, ein Mann arbeitete nicht.

00:18:19: Das ist zum Teil in Afrika ein Orient bis heute so, der lässt arbeiten.

00:18:23: Dafür hat man die Frauen ja zum Arbeiten.

00:18:25: Männer sitzen rum und diskutieren über Politik uns hin an ihrer Wasserpfeife heute das haben wir auch selbst gesehen In Nordafrika mal Ja Und dann kamen gegen Abend Die Gemeinde zusammen und die reichen zuerst.

00:18:41: sie hatten ja nichts zu tun die ließen hier arbeiten Zuhause Und die haben sich schon gütlich getan, an dem was da war.

00:18:51: Wenn später die Sklaven von der Arbeit kamen, dann waren manchmal nichts mehr übrig und die Reichen waren schon halt betrunken vom Wein.

00:19:00: Da schreitet Paulus ein.

00:19:02: das ist unwürdig.

00:19:04: das Mal nehmen weil man Leib und Blut Christi nicht achtet sagt er ja.

00:19:11: Deshalb der Text.

00:19:12: ich habe es vom Herrn empfangen was ich euch dann überliefert habe.

00:19:17: Paul sagt, ich stehe in einer guten Tradition.

00:19:21: Jesus der Herr nahm ihn der Nacht in der er Ausgelieferer wurde Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte Das ist mein Leib für euch.

00:19:34: tut dies zu meinem Gedächtnis.

00:19:38: Im Sonname hat den Kälch nach dem Mahl, sage ich gleich noch was zu, und spracht dieser Kälsch So oft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis.

00:19:54: Und dann fügte er hinzu, denn so oft ihr vor diesem Brot essst und das im Kächt trinkts verkündet ihr den Tod des Herrn!

00:20:00: Bis er kommt, wer also unwürdig vor dem Brot ist und aus dem Kächt des Herrn dringt mit die reichenden Korinther macht sich schuldig am Leib und Blut des Herrn.

00:20:12: Jeder soll sich selbst prüfen – auch nicht einer den anderen wie spät in der Tradition.

00:20:17: Erst dann soll er von dem Brot essen, aus dem Kirch trinken.

00:20:21: Wie lief das damals ab?

00:20:23: Jesus feiert mit seinen Jüngern ein ganz normales Passermal an dem Abend vor seiner Hinrichtung.

00:20:33: Das Passermall ist im Judentum ein liturgisches Fest was sich über viele Stunden hinsieht voller Symbolik und Erinnerung an den Auszug aus Ägypten.

00:20:49: da gibt es bitter Kräuter als Symbolik für die Sklaverei.

00:20:56: Da gibt es ein hart gekochtes Ei, als Symbol für das kargis-klafen Mahlzeit.

00:21:07: Dann gibt es Salz, als symbol für die Tränen.

00:21:11: Da gibts so einen Mus noch und das Passerlamm natürlich auch!

00:21:18: Und dazwischen werden die Psalmen Hundertvierzehn bis wundertachtzehn gesungen nach Melodien, die wir heute nicht mehr kennen.

00:21:26: Aber Johannes Nietz sagte mir mal wahrscheinlich eher Pentatonik also die Fünftöne, die schwarzen Tasten im Klavier wenn man ein bisschen Salop das sagen will.

00:21:34: Es klang wahrscheinlich eher nach chinesischer Musik als nach Bach.

00:21:38: aber so ist es eben andere Kultur.

00:21:43: Das wird einmal erwähnt in einem FAG.

00:21:46: und als sie den Lobgesang vollendet hatten das war eine große Heleel dass der große Lobgesank.

00:21:52: Und zwischendurch muss der Jüngste in der Runde, ein Jude sagt mir mal oder der Dünnste fragen.

00:22:01: Warum machen wir das alles?

00:22:04: ist das das Signal für den Hausvater, die Geschichte vom Auszug zu erzählen.

00:22:09: Wir waren Knechtes, Fahreau in Ägypten und der Herr hat uns mit großer Hand herausgeführt und diese Erinnerung also Geschichte erlebbar und erinnerbar schmeckbar zu machen.

00:22:22: Und zwischendurch gibt es drei Kälche, die an einer ganz bestimmten liturgischen Stelle dann rund gehen und jeder trinkt daraus Drei Mal.

00:22:39: Zwischendurch gibt es Lieder und Lesungen, alles Mögliche.

00:22:46: Ich habe die ganze Liturgie zu Hause liegen.

00:22:48: Die muss ich jetzt nicht erzählen.

00:22:49: Ich hab's auch nicht auswendig im Kopf.

00:22:52: Ich hatte zwar mal bei einem Juden darüber Unterricht aber beim Rabbi... Er wird hochgehoben, die Leute stehen auf und sagen das nächste Mal in Jerusalem mit dem Messias.

00:23:23: Der vierte Kälch, der Kälchenachdemal ist nämlich der Messias-Kälch in der jüdischen Tradition von damals – den Messiaskälch.

00:23:32: Was macht Jesus?

00:23:33: Der wird auch nicht getrunken!

00:23:35: Ebenso nahm er dem Kälsch Nachdemal.

00:23:37: also nur Lukas und Paulus bericht uns das hier dieser Präzision.

00:23:44: Demesias-Kerch und sagt, dieser Kirch ist der neue Bund in meinem Blut.

00:23:51: Das meine muss man hier betonen!

00:23:54: Der bisherige ist so das Blut an den Türfossen auszugende Außergipten und und und... Dies tut zu oft etwas dringend zu meinem Gedächtnis.

00:24:03: Merken wir, hier ist der Umschlagspunkt zwischen alten und neuen Testament.

00:24:07: Genau hier bei der Abendsfeier.

00:24:10: Hier ist vielleicht sogar die Geburtsstunde der Gemeinde Jesu.

00:24:20: Dies tut, so oft ihr daraus trinket zu meinem

00:24:24: Gedächtnis.".

00:24:26: Damit ist erledigt dieser Blick zurück blutern den Türpfosten usw.

00:24:33: und der Blick frei für das was Jesus für uns getan hat damals bei den Jüngeren am Gründonnerstag noch tun wird.

00:24:41: für uns Vergangenheit Das heißt hier beim Abendmahl Egal wie später in den Kirchen die Atmaßlehrer ausformuliert worden ist und so weiter, das ist jetzt Schluss wie egal.

00:24:54: Aber hier beim Abendmahl... ...ist das Zentrum unseres Glaubens!

00:24:59: Und das schmecken wir!

00:25:01: So war unzuwirklich!

00:25:02: Wir Brot-und Wein schmecken!

00:25:06: So wahr unzuwirklich gehöre ich meinem Herrn!

00:25:09: Ich glaube, ich habe das damals schon manchmal hier so gesagt bei Abenmaßfeiern diese Vergewisserung und deshalb ist das Abendmall mehr als ein Ritual.

00:25:23: Deshalb ist es so

00:25:23: wichtig.".

00:25:29: In vielen Gemeinden ist in der Geschichte immer wieder die Frage aufgetaucht, wer darf teilnehmen?

00:25:37: Paulus sagt, der Mensch prüfe sich selbst.

00:25:40: In der Geschichte hat man oft einen an anderen geprüft.

00:25:45: Es ist eine Frage des eigenen Gewissens.

00:25:50: Kann ich das so... Bezeugen, ihr verkündigt den Tod des Herrn", sagt er.

00:25:55: Das heißt mit der Teilnahme abendmal bezäuge ich das sich zu diesem Christus gehöre dass er für meine Sünden gestorben ist, dass er auferweckt worden ist.

00:26:04: Das bezeuge ich mit meiner Teilnahme am Abendmahl.

00:26:06: kann ich das machen?

00:26:08: Bin ich davon überzeugt?

00:26:12: Dann sollte man teilnehmen!

00:26:14: Mit fröhlichen Herzen.

00:26:17: Unser früher Präsenskanals-Gedoppel hat mir mal gesagt es ist schrecklich in unserem Bund Manche Abendsfeiern erinnern eher an Beerdigungen als an Freudenfeiern.

00:26:28: Alle sitzen da mit gesenkten Haupt und früher noch schwarzen Anzug, eigentlich sind das doch Freuden feiern für das was Jesus getadert!

00:26:44: Warum singen wir beim Abendmahl keine Osterlieder oder Verstehungslieder?

00:26:50: Nur als Denkanstoßmal auch für die, die Moderation beim Abendmal haben.

00:26:56: Das ist doch das Zentrum des Glaubens.

00:26:59: Wir haben ein Euangelien, eu heißt gut, der nennt Eukalyptus, heisst eigentlich gut versteckt.

00:27:06: Eu heißt gut!

00:27:07: Wir haben einen Euangelion und machen daraus auf sowas trauriges Schade.

00:27:14: Zum Schluss sind paar Anregungen nach diesen vielen anderen Anregung.

00:27:19: Der Abendmahlstisch steht in der Mitte jeder Kirche Als sie mittelallig in Kirchen haben.

00:27:27: ja eine wunderschöne Symbolik.

00:27:30: Nach Westen hin, Westen galt immer als Welt, unglaublich nach Westen stehen immer die Glockentürme oder der Glockenthurm.

00:27:38: Das heißt Bimmel kommt hört das Evangelium heisst das?

00:27:42: Nach Weste hin, das heißt wenn man nicht weiß wo die Himmelsrichtung ist Braucht man nur auf die nächste Kirche zu gucken, wenn es eine alte Kirche ist.

00:27:50: Die sind immer geostet in Ost-West Richtung im Westen immer die Türme.

00:27:54: Bimmelbimmel kommt, betet an nach Osten Richtung Jerusalem und dann haben die großen Kirchen ja nicht nur ein Lenkschiff auch ein Querschiff.

00:28:04: und genau in dieser Vierung im Mittelpunkt wo oben so ein kleines Tömpchen ist was in Paris abgebrannt war bei Notre Dame dieses Vierungs-Türmchen aus Holz.

00:28:14: aber genau da drunter ist der Altar Genau da wird das Abenwald zelebriert.

00:28:20: Genau dass im Schnittpunkt der Kreuzeslinien finde ich eine sehr schöne Symbolik.

00:28:28: Unsere Gemeinden, Freie Verkehrsgemeinde sind als Abemalsgemeinschaft entstanden, möchte ich nur in Erinnerung rufen.

00:28:37: und von daher ist die Frage nach dem was ich gesagt habe, ist die Teilnahme am Abendmal eine Pflichtübung oder ein Freudenfest?

00:28:47: Ist Höhepunkt des Gemeindelebens Gemeinschaft oder Privat?

00:28:57: Krankenabend.

00:28:58: Gut, das ist etwas Kleines.

00:29:02: Ist Versöhnungsfest- oder Todengedenkfeier?

00:29:06: Beerdigungslieder oder Osterlieder?

00:29:09: Das sind die Fragen!

00:29:11: Wir haben ein Euangelion... Ein Evangelium.

00:29:14: ist das der Fall von Ballhornbornen.

00:29:16: Wir haben eine gute Botschaft und wir haben etwas was denkt als Buju, was man mit Begeisterung weiterbringen kann.

00:29:25: Was hat er da

00:29:25: ausgemacht?!

00:29:27: Und unsere Abendmahlfeiern sind das Zentrum unseres Gemeindelebens.

00:29:31: Voller Symbolik, voller guter Rituale!

00:29:35: Was haben wir manchmal draus gemacht?

00:29:38: Wow!

00:29:39: Lass uns fröhliche Abendmahr feiern des Nächsten Mal richtig schön, richtig mit Begeisterung.

00:29:45: Jawoll so war unser wirklich ich das schmecke, so waren sie wirklich gehöre ich meinem Herrn.

00:29:50: Amen.

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