Predigten - FeG Steinbach

Predigten - FeG Steinbach

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00:00:00: lesen, nach einer kleine persönliche Anmerkung.

00:00:03: Ich soll ja heute gehen um die, wenn das Leben

00:00:08: in

00:00:08: Stürme gerät und die stürmen unseres Lebens.

00:00:11: Und mir fällt da immer etwas ein, da komme ich gar nicht umhin.

00:00:17: Ich erinnere mich an ein kleines Bild aus dem Wohnzimmer eines Freundes meines Vaters hing und immer wenn ich den da mal hinfuhr, weil der zum Schluss nicht mehr Auto fahren konnte dann wurde darauf aufmerksam.

00:00:31: Das war das Bild eines kleinen Segelschiffs in einem dramatisch tomten Sturm und den Matrosen, die in der Tagelage

00:00:40: unter schwierigsten

00:00:41: Umständen versuchten, die Segel einzuholen.

00:00:45: Und darunter

00:00:45: hatte

00:00:45: jemand eine kleine Textafel angebracht und auf der Stand.

00:00:49: unser Herr hat uns keine ruhige Überfahrt versprochen aber ein sicherer

00:00:56: Ankunft bei ihm.

00:00:59: Ja, über Herd, über Wind und Wellen.

00:01:02: Wir lesen den Text in Lukas Achtfest-Zwundzwanzig bis Fünfundzwanziger.

00:01:08: Eines Tages

00:01:09: stiegen Jesus und sein Jünger in ein Boot und erforderte sie auf – lasst uns über den See ans andere Ufer fahren!

00:01:18: Sie ruderten los.

00:01:20: Unterwegs schlief Jesus

00:01:22: ein Mitten.

00:01:23: auf dem

00:01:24: See

00:01:25: brach plötzlich ein gewaltiger Sturm los und die Wellen schlugen ins Boot.

00:01:30: In höchster Not rüttelten die Jünger.

00:01:33: Jesus wach.

00:01:34: Herr, schrien Sie!

00:01:36: Herr

00:01:36: wir gehen unter!

00:01:38: Jesus stand auf, bedrohte den Wind

00:01:41: und die wellen.

00:01:43: da legte

00:01:43: sich der Sturm Und es wurde alles ganz still.

00:01:48: Wo ist denn euer Glaube?

00:01:50: Wollt ihr Jesus von Ihnen wissen?

00:01:52: Und selbst unterstaunt

00:01:54: fragten sich die Jünger untereinander, was ist das für ein Mensch?

00:01:59: Selbst

00:01:59: Wind und Wellen gehorchen ihm wenn er es befiehlt.

00:02:19: In Israel am Segenetzaret gibt es eine Kirche und wenn man in dieser Kirche nach vorne schaut dann öffnet sich ein schöner Blick hinaus auf den Segenezarett.

00:02:38: Aber es ist nicht nur dieser Blick durch ein großes offenes Fenster im vorderen Raum der Kirche, sondern da steht auch ein großes Segelboot.

00:02:48: Ein großes Modell eines Bootes wie aus biblischen Zeiten so wie wir das hier auf diesem Bild sehen.

00:02:56: und es ist klar dieses Boot erinnert an Diese Begebenheiten, die dort vor zweitausend Jahren stattgefunden haben erinnern auch an unsere Geschichte, die wir gerade gehört haben wie Jesus den Sturm auf dem Meer gestillt hat.

00:03:16: Ein Schiff das sich Gemeinde nennt fährt durch das Meer der Zeit.

00:03:21: Das Ziel das ihm Richtung weist heißt Gottes Ewigkeit.

00:03:28: Das Schiff ist fährt vom Sturm bedroht durch Angst, Not und Gefahr.

00:03:34: Verzweiflung, Hoffnung, Kampf und Sieg.

00:03:38: so fährt es Jahr um

00:03:39: Jahr.".

00:03:41: Und immer wieder fragt man sich wird denn das Schiff bestehen?

00:03:45: Erreicht es wohl das große Ziel?

00:03:48: wird es nicht

00:03:49: untergehen?".

00:03:52: Das ist die erste Strophe aus einem Kirchenlied dass in den aus den Sechzigerjahren entstanden ist und was in dieser Zeit recht populär war, ein Lied das auch an unsere Geschichte erinnert.

00:04:08: Im Grunde erzählt die Bibel immer wieder Geschichten, Geschichten aus unserem Leben.

00:04:16: Das Schöne und das Besondere ist dass diese Geschichten so nah dran sind an dem was wir täglich, was wir jede Woche erleben und erfahren.

00:04:27: Auch wenn diese Geschichten manchmal erst ganz anders daherkommen, am Ende sind es doch unsere Geschichten.

00:04:35: Geschichten aus unserem Leben, Geschichten vom Leben in dieser Welt und vom Leben als Gemeinde.

00:04:44: Und so wollen wir heute Morgen auch diese Geschichte anschauen, wollen entdecken was sie uns zu sagen hat.

00:04:50: Wir gehen in fünf Schritten durch diese Geschichte hindurch.

00:04:55: Erstens Ein ganz normaler Tag.

00:05:01: Eines Tages, so beginnt diese Geschichte an einem ganz gewöhnlichen Tag, an einem der vielen Tage.

00:05:13: Es war also ein ganz normales Tag.

00:05:17: Sie waren unterwegs in Galilea, Jesus, seine Jünger.

00:05:21: Jesus hatte zu viele Menschen gesprochen wie das tagtäglich Die Regel war, viele Menschen kamen um ihn zu hören.

00:05:30: Jesus hatte wieder eines seiner Beispiel-Geschichten erzählt mit denen er so treffend Lebenssituationen aufgegriffen hat Geschichten die wir heute als Gleichnisse in unserer Bibel finden.

00:05:44: Und an dem Tag hatte er anscheinend und offensichtlich auch seine Mutter und seine Brüder getroffen.

00:05:51: Jedenfalls ist das der Geschichte im Lukas Evangelium der Geschichte vorauf geht.

00:05:58: Die Jünger hatten sich vielleicht ums Essen gekümmert, vielleicht hatten sie auch geholfen einen Kranken zu pflegen.

00:06:06: Es war also ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben von Jesus und von seinem Iran Ohne spektakuläre Wunder jedenfalls bis zu diesem Augenblick mit viel treuer alltägliche Arbeit.

00:06:23: Aber eben es war ein Tag mit Jesus.

00:06:28: Und so stelle ich mir viele Tage vor, Tage die vielleicht gar nichts Besonderes sind aber die wir doch mit Jesus und an der Seite von Jesus erleben.

00:06:41: Vor einiger Zeit musste ich in meinem Leben etwas ändern.

00:06:46: Ich habe angefangen morgens nicht mehr als erstes mein Handy in die Hand zu nehmen.

00:06:51: Ich weiß nicht ob es Leute unter uns gibt bei denen das auch so der erste Griff manchmal ist.

00:06:56: Morgens zum Handy WhatsApp lesen, Signeln nachrichtenlesen, E-Mails checken und dann vielleicht noch die Nachrichten des Tages.

00:07:08: Und vielleicht noch der Wetterbericht und und und ... Ich weiß nicht ob du das kennst.

00:07:15: Jedenfalls wie schnell ist man dann mitten in so ganz vielen verschiedenen Dingen drin?

00:07:21: Da kommt doch dieses und jenes dazu!

00:07:24: Was oft zu kurz kommt... Das ist die Zeit mit Gott Das ist die Zeit zum Lesen der Bibel, das ist die stille Zeit.

00:07:33: Ich will es anders machen!

00:07:35: Der erste Griff des Tages ist der Griff zur Bibel.

00:07:39: Beten – Die Losung für den Tag.

00:07:42: Die Bibel.

00:07:42: lese das Nachdenken über den Text «die stillezeit am Morgen».

00:07:49: Und es ist wertvoll und gut wenn wir so in den Tag starten.

00:07:53: First things first sozusagen die Amerikaner, gerne die Engländer das Wichtigste zuerst damit es ein ganz normaler Tag wird mit Jesus.

00:08:07: Ja und an diesem Tag sagt Jesus dann am Abend zu seinen Jüngern lasst uns ans andere Ufer hinüberfahren.

00:08:17: Das hat er offensichtlich immer wieder mal mit seinen Jungen so gemacht.

00:08:21: Einfach mal weg von diesen ganzen Dingen, die tagsüber so an ihnen klebten und die sie auch ein Stück weit vielleicht hin- und wieder belastet haben.

00:08:32: Einfach einmal über den See ans andere Ufer – ich schätze mal das war eine Fahrt von einer halben Stunde oder vielleicht von einer Stunde!

00:08:40: Der Segenitzrad ist ja nicht mal halbso groß wie der Bodensee und das war keine große Geschichte, ans andere ufer hinüber zu fahren Und während der Fahrt schlief Jesus ein.

00:08:54: Man merkt, er ist müde von der Arbeit des Tages.

00:08:58: Soweit also lief alles ganz normal.

00:09:01: wie viele mal vorher einen ganz normaler Tag mit Jesus?

00:09:08: Wie verläuft dein Tag?

00:09:11: Was kannst du tun damit es auch bei dir ein ganz normales Tag wird mit Jesus!

00:09:21: Zweitens Plötzlich brach ein Sturm los.

00:09:28: Eben fahren sie noch ruhig dahin, aber im nächsten Augenblick heißt es, plötzlich brach auf dem See ein schwerer Sturm Los, fährst Dreiundzwanzig.

00:09:41: So etwas kann am Seekenetzaret ganz plötzlich und unerwartet vorkommen.

00:09:46: Denn der See ist umgeben von relativ hohen Bergen, die sind über sechshundert Meter hoch.

00:09:51: Der See selber liegt nochmal unterhalb des Meereslevels.

00:09:59: Also ein ziemlich großer Höhenunterschied und da bilden sich Fallwinde, die für die Schiffe, die dort auf dem See unterwegs sind oft sehr gefährlich werden können.

00:10:10: Das waren ja keine starke Motorboote mit einem starken Motor, mit dem man gegen den Wind ankämpfen konnte auch kein großer Kiel sondern das waren eher flache Ruderbote meistens mit einem kleinen Segel für die einen so starker Wellengang richtig gefährlich werden konnte.

00:10:31: Plötzlich also ein richtig schwerer Sturm, der das Boot zum Spielball werden ließ und das Wasser ist schlug schon über die Bordkante und das Boot fing an mit Wasser voll zu laufen.

00:10:45: sie waren in großer Gefahr.

00:10:47: zur Berichte die Bibel.

00:10:51: auch in unserem Leben passiert es dass unser Leben plötzlich in Stürme gerät dass da plötzlich und unerwartet ein Sturm losbricht.

00:11:03: Eben war noch alles ganz normal auf der Arbeit, nette Kollegen alles gut – und dann plötzlich ein dicker Konflikt!

00:11:14: Und plötzlich ist alles ganz anders.

00:11:17: Krisensitzungen, endlose Gespräche, vergiftete Atmosphäre... Man geht morgen schon mit Magenschmerzen zur Arbeit.

00:11:26: Kennst du das?

00:11:28: Hast du das schon

00:11:28: erlebt?!

00:11:30: Viele von uns, vielleicht jeder kennt das.

00:11:35: Oder eben noch ein schöner Urlaub mit der Familie und ein paar Wochen später steht die Diagnose im Raum eine schwere Krankheit.

00:11:45: Klinikaufenthalte Arztgespräche Schmerzen Therapie Hoffen Bangen.

00:11:54: Plötzlich ist alles in Frage gestellt was gestern auch so schön und so selbstverständlich erschienen wenn das Leben in Stürme gerät.

00:12:06: Oder wir denken an was vor vier Jahren geschehen ist, es war der Zweiundzwanzigste Februar.

00:12:14: Wir stehen morgens auf, hören die Nachrichten Russland ist in der Ukraine einmarschiert.

00:12:22: Ist das wirklich wahr?

00:12:24: Wir konnten es nicht glauben.

00:12:26: Krieg mitten in Europa sozusagen vor unserer Haustür.

00:12:32: Es war also plötzlich eisiger Fallwind von den Bergen herabgestürzt wäre und hätte so vieles verändert.

00:12:46: Matthäus hat es in seinem Evangelium so formuliert, die gleiche Geschichte.

00:12:51: aber er formuliert das mit den Worten plötzlich geschah ein großes Beben im Meer.

00:12:59: Er spricht von einem großen Beben Im Meer, einem Seismos.

00:13:04: So heißt das griechische Wort was er da gebraucht Ein Seismos, das Wort kennen wir aus der Seismologie, aus der Erdbebenforschung.

00:13:14: Ein Seismoß ist eine Erschütterung ein Beben.

00:13:18: Es ist als ob der Evangelist Matthäus hier schon gleich eine Brücke schlagen wollte zu den Erschüterungen und so den Beben die wir auch heute in unserem Leben manches Mal und immer wieder erfahren.

00:13:34: Wie geht es dir wenn du abends zur Ruhe kommst?

00:13:37: und während der Ereignisse des Tages auf dich wirken.

00:13:41: Die Nachrichten, die Bericht aus deinem persönlichen Umfeld... ...die Jünger waren mit Angst erfüllt!

00:13:51: So spüren wir, so lesen wir Sie waren in großer Gefahr!

00:13:58: Geht es uns nicht oft genauso?

00:14:00: Wenn wir eingeholt werden von den Erschütterungen, die wir bei uns erleben Sei es im persönlichen Leben, sei es in der Familie Sei es in der Gemeinde, sei es in unserem Land, sei ist in dieser Welt und ich könnte ja jetzt viele, viele Krisen nennen.

00:14:17: Das erspare ich mir.

00:14:18: wir alle haben das zur Genüge vor Augen.

00:14:21: Es macht was mit uns.

00:14:24: Plötzlich brach ein Sturm los Drittens.

00:14:31: da stürzten sie zu Jesus.

00:14:36: Die NGU Übersetzung hat er so treffend übersetzt und formuliert In diesem Vers.

00:14:44: Die Jünger stürzten zu Jesus und weckten ihn.

00:15:16: Und genau das ist es, was Beten bedeutet.

00:15:21: Ola Haldesbier hat es einmal so formuliert, beten heißt sich aus der Angst der Welt aufmachen und zum Vater gehen.

00:15:31: Sich aus der angst der welt auf machen und zu jesus gehen.

00:15:35: Für die Jünger bedeutet er es so unmittelbar zu Jesus zu gehen und wir wenden uns mit unseren gebeten auch immer wieder an Jesus.

00:15:44: Er ist ja der Herr!

00:15:47: sind von Sorgen, wir beladen und man sturm rings um uns weht.

00:15:52: Hilft uns sicher unser Jesus.

00:15:55: fliehen zu ihm wie im

00:15:56: Gebet.".

00:15:57: So singen wir in einem Lied, welcher ein Freund ist unser Jesus?

00:16:01: Ein Lied was wir ja auch immer noch wieder gerne singen!

00:16:05: Es ist wie eine Flucht aus der Wirklichkeit der Not, Aus der Wirklichkeit der Krankheit hinein in die Wirklichkeit Gottes, in den Machtbereich von Jesus.

00:16:17: Fliehen zu ihm wir im Gebet!

00:16:20: Sie stürzen sie, sie stürzten so Jesus.

00:16:24: Er ist ja mitten unter uns.

00:16:27: Er isst ja mit uns im Boot.

00:16:31: Aber manchmal genügt es nicht nur das einfach nur zu wissen.

00:16:35: Wir wollen es ihm sagen was uns mit Angst und mit Sorge erfüllt.

00:16:40: Meister, meister sieh doch das Wasser kommt schon ins Boot und der Sturm nimmt uns den Atem.

00:16:49: Es ist ein großes Vorrecht in unserem Leben dass wir einen Herrn und Meister haben zu dem wir fliehen können im Gebet.

00:16:59: Die Jünger stürzten zu Jesus!

00:17:02: Wenn alle strücke reisen dann haben wir immer noch einen Zufluchtsort wohin wir gehen?

00:17:10: Dann fall auf Jesus singt Andrea Adams frei in einem Lied, was ich gerne höre.

00:17:16: Ein schönes, ein kleines, ein bewegendes Lied heißt es in der einen Strophe dann Fall auf Jesus und in den nächsten Strophen singt sie dann schrei zu jesus.

00:17:27: Und dann heißt das dann stürzt zur jesus und lebt.

00:17:33: und was tut jesus?

00:17:37: da stand er auf.

00:17:39: Und wie ist denn Wind und die Wellen in ihre Schranken?

00:17:45: Er erhebt sich.

00:17:47: Allein das ist schon etwas Besonderes, und alle Evangelien erwähnen diesen kleinen Satz, Jesus erhobt sich.

00:17:57: Er isst Präsent!

00:17:59: Und er spricht ein Machtwort.

00:18:03: Es spricht einen Machtwort zu dem Wind und den Wellen.

00:18:06: Er gebietet den Naturgewalten.

00:18:11: Es gibt so viele Machtworte in dieser Welt.

00:18:15: Die meisten Machtworde machen alles nur schlimmer, sie erzeugen noch mehr Hass und noch mehr Leid und noch meer Tränen.

00:18:24: Machtworder ohne Macht sind Ohnmachtsworte und oft genug sind Sie gar Schreckensworte.

00:18:32: Hier ist einer dem wirklich alle Macht gehört.

00:18:36: Mir ist gegeben Alle Macht, alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

00:18:42: So sagt Jesus am Ende als er zu den Jüngern den Missionsbefehl gibt.

00:18:49: Mir ist gegeben – alle Macht!

00:18:53: All power.

00:18:55: Ein Wort genügt Und selbst Wind und Wellen gehorchen

00:19:00: ihm.".

00:19:02: Was sagt uns das für heute?

00:19:04: Sagt letztlich doch Hab keine Angst.

00:19:08: Er hat die Kontrolle Was auch immer geschieht, ob in deinem persönlichen Leben oder in dieser Welt.

00:19:16: Er hat die Macht!

00:19:18: He is in control – wie man im Englischen sagt.

00:19:23: He's in charge.

00:19:26: Er hatte Befehlsgewalt.

00:19:28: Er kann selbst Wind und Wellen, er kann selbst den Naturgewalten gebieten.

00:19:35: Sie stürzten zu Jesus Wo bleibt euer Glaube?

00:19:45: Er aber fragte sie, wo bleibt euera

00:19:49: Glaube?".

00:19:53: Seit frühestens Zeiten haben Bibelausleger und christliche Künstler diese Geschichte verstanden als ein Bild für die Kirche Gottes in dieser Welt.

00:20:04: Für die Gemeinde Jesu... ...in dieser Welt, für die Gemeinden Jesu als Gesamtheit.

00:20:09: Haben Sie nicht nur bezogen auf das Leben des einzelnen Menschen sondern haben sie bezogen auf die Kirche Gottes.

00:20:16: So haben Künstler sie gemalt und dargestellt, wie auf diesem Bild schon aus der Mittelalter.

00:20:25: so haben Bibelausläger immer wieder Vergleiche gezogen das kleine Schiff auf dem wilden, tosenden Meer Die Angst erfüllten Jünger Das Wasser da schon von allen Seiten überschwappt und ins Boot eindringt.

00:20:39: All das ein Bild für die Gemeinde Jesu auf dem großen Meer dieser Welt.

00:20:46: Und wir denken dabei konkret auch an die Kirche Gottes, auch an der Gemeinde Jesus in unserer heutigen Zeit.

00:20:55: und mit Kirchen, mit Gemeinden Jesu meine ich jetzt nicht nur eine einzelne Gemeinde, die Gemeindesteinbarth, Die Gemeinde Dillenburg sondern ich meinte die Gesamtheit aller Glaubenden in all den verschiedenen Kirchen Alle Kirchen zusammen von der katholischen Kirche über die Freikirchen, bis hin zu den kleinen Gemeinden und Gemeinschaften.

00:21:16: Schon lange wirkte die Kirche Gottes in dieser Welt nicht mehr so schwach unzerbrechlich wie in unserer heutigen Zeit.

00:21:26: Zumindest ist das so bei uns hier in Deutschland und weiterhin auch in ganz Europa im sogenannten Abendland.

00:21:37: Das Wasser trinkt ein Das Schiff wird auf dem weiten Meer von Sturm und Wellen hin- und hergeworfen.

00:21:47: Das Wasser trinkt von allen Seiten ein, und die Glaubenden im Schiff fragen sich wie geht das eigentlich weiter?

00:21:55: Die Verantwortlichen in den großen Kirchen, die Bischöfe und Kirchenleiter.

00:21:59: Sie kennen diese Fragen vielleicht noch viel besser und viel mehr als wir in unseren Gemeinden.

00:22:07: Und sie fragen sich und wir fragen uns auch, wie geht das weiter?

00:22:13: Auch die meisten Freikirchen sind in unruhigem Wasser unterwegs.

00:22:18: Denn sie wachsen nicht!

00:22:20: Im Gegenteil Sie erleben weithin Rückgang.

00:22:23: Und auch die freien evangelischen Gemeinden haben nach fünf Jahrzehnten Wachstum mit Stillstand zu kämpfen, ja oft sogar mit Rückgang.

00:22:33: Natürlich und das ist schön!

00:22:36: Es gibt einzelne Gemeinden, es gibt große Gemeinden die auch starkes Wachstum erleben.

00:22:41: Auch bei uns in Deutschland, auch in Europa gibt es diese Beispiele.

00:22:45: Aber in der Gesamtheit müssen wir doch feststellen geht anscheinend die Zahl derer, die Jesus nachfolgen zurück Sterben mehr Menschen, die an Jesus glauben als anscheinen andere dazukommen.

00:23:01: Was ist in dieser Situation unsere Aufgabe?

00:23:06: So frage ich mich, so fragen wir uns.

00:23:10: Manche Mitbürger und Zeitgenossen meinen Wir müssten doch endlich anfangen das christliche Abendland zu retten.

00:23:20: Müssen endlich dafür sorgen dass das mit dem immer mehr zurückgehen von christlichen Dingen in diesem Land endlich mal gestoppt wird.

00:23:30: aber wie Und was würde das denn bedeuten?

00:23:34: Das würde vielleicht bedeuten, dass wir als Christen versuchen die nicht christliche Welt da draußen christlicher zu machen.

00:23:44: Aber kann das funktionieren?

00:23:46: ganz bestimmt nicht!

00:23:49: Es ist der falsche Ansatz.

00:23:51: es führt nur dazu Dass wir Menschen andere Religionen anfeinden sie zum Sündenburg machen, dass Wir versuchen anderen unsere Werte überzustülpen als müssten alle so werden wie wir.

00:24:07: Und es führt am Ende zum Kulturkampf und zur fremden Feindlichkeit, und am Ende führt das zu Hass gegen alles vermeintlich Moderne und gegen alles Konservative – denn das ist die Gegendreaktion!

00:24:25: Dass die andere Seite ihrerseits Hass empfindet auf alles Christliche und auf Alles

00:24:32: Konservative.".

00:24:34: Nein, die Welt da draußen – sie war nie christlich.

00:24:39: Und schon gar nicht zu urchristlicher Zeit!

00:24:43: Die Welt da draussen war nie Christlich.

00:24:45: Sie war immer heidnisch.

00:24:48: Darum ist es nicht der richtige Weg zu meinen wir müssten die Welt daraus verändern.

00:24:54: Unsere Aufgabe ist nicht die Welt dort draußen ein wenig christlicher zu machen.

00:24:59: Unsre Aufgabe ist nichts der Welt den Teufel auszutreiben.

00:25:04: Unsere Aufgabe ist es, der Welt die gute Nachricht zu bringen und fest auf Jesus zu vertrauen.

00:25:15: Die gute Nachrichten bringen ihr das Evangelium verkündigen in Wort und Tat auch durch das Zeugnis- und Beispiel unseres Lebens!

00:25:26: Was sagt Jesus?

00:25:30: Jesus fragt nach dem Glauben.

00:25:36: Wo bleibt euer Glaube?

00:25:40: Er sagt nicht, warum habt ihr nicht im Sturm und dem Wasser geboten, dass sie draußen bleiben sollen.

00:25:47: Dass Sie aufhören sollen zu troben!

00:25:50: Er sagt wo ist euer Glauben?

00:25:55: Das ist auch heute die entscheidende Frage Auch für uns Auch in unseren freien evangelischen Gemeinden Die Kirche Jesu Christi Die Gemeinde Jesu Kristi insgesamt in dieser Welt In unserem Land.

00:26:11: Sie leidet nicht zuerst unter Geldnot.

00:26:15: Sie leitet nicht zu erst an einem Mangel, an Pastoren und Mitarbeitern!

00:26:20: Sie leidet nicht zu Erst an einem Mangel in Gemeindehäusern.

00:26:25: Woran sie leidet ist eine Mangel an Glauben.

00:26:29: Sie Leidet wenn der Glaube verloren geht.

00:26:34: Sieleidet wenn Jesus nicht mehr der Mittelpunkt ist im Leben einer Gemeinde und in unserer Verkündigung.

00:26:43: Sie leitet, wenn die christliche Kirche aus eigenen Kräften und mit eigenen Mitteln versucht gegen die Welt da draußen anzukämpfen.

00:26:54: Sie leidet, wenn sie mit menschlichen Kräften versucht gegen das Wasser anzukkämpfen, dass in die Kirche eindrängt.

00:27:04: Gegen das Wasser der Glaubenslosigkeit, gegen das water der Lauheit und der Oberflächlichkeit und der falschen Götzen hilft nur das lebendige Zeugnis von dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus.

00:27:23: Wenn die Kirche allein kämpft, wenn die Gemeinde Jesu allein kämmt aus eigenen Kräften ohne Jesus und ohne Glauben und ohne die Kraft des Heiligen Geistes dann ist sie verloren!

00:27:42: Wo Glaube ist wo Menschen Jesus Vertrauen da können auch Sturm und Wasser der Gemeinde nichts anhaben.

00:27:52: Ja, äußere Verfolgung und heftiger Gegenwind sind nicht schön!

00:27:59: Gott sei Dank müssen wir bei uns keine massive physische Verfolgungen erleben aber wir erleben doch auch dass wir mehr und mehr eine Minderheit sind in einer sekularisierten Welt Und je nachdem, wo man wohnt und wo man lebt auch eine verachtete Minderheit vielleicht sogar eine angefeindete Munderheit hier bei uns im ich sage mal im Formen Dillkreis und angrenzenden Gebieten wo es noch viele christliche und viel christliches Leben gibt.

00:28:37: da spüren wir davon vielleicht nicht soviel aber in unseren Großstädten das sieht es oft ganz anders aus.

00:28:45: Aber alles entscheidet sich letztlich daran, was im Inneren passiert.

00:28:52: Auf unseren Kanzeln, in unseren Herzen, in unserem Leben, der Mitte unserer Gemeinden – alles entscheidet sich ob Jesus Glauben findet.

00:29:06: Alles entscheidet an unserem christlichen Leben und unserem christliche Zeugnis in dieser Welt!

00:29:15: Alles entscheidet sich am Vertrauen zu Jesus.

00:29:21: Wo ist euer Glaube?

00:29:23: Das ist die Frage, die Jesus uns stellt!

00:29:28: Diese Frage wollen wir uns auch heute gefallen lassen und uns neu zuherzunehmen dass alles auf den Glauben ankommt.

00:29:39: Und noch ein Fünftes da wurde es ganz still Da legte sich der Sturm.

00:29:51: So lesen wir ihn vers.

00:29:53: Vierundzwanzig Was für eine Erfahrung, was für ein Wort aus der Munde von Jesus!

00:30:04: Was für einer Erfahrung?

00:30:06: Er muss nicht toben wie ein Choleriker.

00:30:10: Er sprach ein Wort und es wurde ganz still.

00:30:16: Nur an einer stillen Stelle legt Gott seinen Anker an so lautet eine alte christliche Weisheit.

00:30:24: Wir müssen still werden vor Gott und vor unserem Herrn Jesus Christus.

00:30:31: Nur in der Stille hören wir, was er uns zu sagen hat.

00:30:35: Wir können fuchteln und Wasser schöpfen und aufgeregt hin- und herlaufen – das alles löst nicht das Problem!

00:30:44: Wenn Jesus aufsteht und will, hören noch einmal da Stand der Auf.

00:30:50: Wenn Jesus aufsteht, wenn er das Boot der Gemeinde ausfällt mit seiner Gegenwart.

00:30:57: Wenn Er in der Mitte ist, wenn Er sein Wort spricht und Wind und Wellen gebietet dann wird es ganz still.

00:31:08: Da legte sich der Sturm und es wurde ganz still.

00:31:13: Das Wasser wurde ganz Still Und die Jünger im Boot wurden ganz still.

00:31:22: Still werden bedeutet allen aufgeregten Aktionismus und alle Panikmacher beenden.

00:31:31: Nicht meinen, dass wir die Welt christlicher machen könnten!

00:31:35: Alle Furcht und alle Angst zu Jesus bringen hinhören auf sein Wort – und das Wesentliche.

00:31:46: Nah bei Jesus bleiben im Gebet und im Hören auf ihn, durch das Gespräch mit Gott, durch das Gespräch mit Jesus.

00:32:01: Durch das Gebet!

00:32:04: Glauben und Vertrauen.

00:32:08: Wenn Jesus im Boot ist und wenn wir glauben dann wird alles gut Dann können auch Sturm- und Fallwinde- und Wasservogen der Gemeinde nichts anhaben Und auch uns in unserem persönlichen Leben können sie nichts mehr anhaben Weil Jesus im Boot ist, weil wir nah bei ihm sind und weil ihm alle Macht gehört.

00:32:39: Ihm sei die Ehre!

00:32:57: Amen!".

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